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Aktuelles aus dem Bernstein Netzwerk. Hier finden Sie die neuesten Nachrichten unserer Forscher:innen im Hinblick auf aktuelle Forschungsergebnisse, neue Forschungsprojekte und -initiativen sowie Auszeichnungen und Preise.

Potsdam / Darmstadt 18. August 2026

Entscheidungsstark trotz Parkinson

Dopamin reguliert unsere Motivation, unsere Stimmung, unseren Antrieb – und damit auch unser Lern- und Entscheidungsvermögen. Bei der Parkinson-Krankheit spielt der fortschreitende Mangel an Dopamin eine zentrale Rolle. In einer neuen Studie haben Forschende der HMU Health and Medical University und der TU Darmstadt nun den Zusammenhang von Entscheidungsprozessen und der Gabe dopaminsteigernder Medikamente genauer untersucht. Ihre Ergebnisse sind im renommierten Magazin Science Advances erschienen.


Freiburg 6. August 2026

Vom Planen zum Handeln: Grundlegende Erkenntnisse zur Bewegungsplanung im Gehirn

Welche Neuronen im Gehirn steuern wie Bewegungen? Das haben Forschende aus Neurowissenschaften und KI gemeinsam im interdisziplinären Forschungszentrum BrainLinks-BrainTools der Universität Freiburg im Tiermodell untersucht und im Journal Cell Reports veröffentlicht. Dieses Wissen kann dazu beitragen, die Präzision von per Gedanken steuerbaren Prothesen zu verbessern.


Göttingen 5. August 2026

Jenseits von COVID-19: Grundlegende Prinzipien, die Pandemien prägen

Pandemien folgen trotz ihrer Unterschiede gemeinsamen grundlegenden Prinzipien. Der Verlauf von Pandemien entsteht durch das Zusammenspiel biologischer, mathematischer und sozialer Mechanismen. Das Verständnis dieser Prinzipien kann die Vorbereitung und Reaktion auf zukünftige Pandemien verbessern.


Bonn 17. Juli 2026

Auf der Suche nach neuen Perspektiven: neue Henriette-Herz-Scouts an der Universität Bonn

Neue wissenschaftliche Perspektiven entstehen häufig dort, wo unterschiedliche Fachrichtungen zusammenkommen. Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat deshalb das Bernstein Mitglied Prof. Dr. Tatjana Tchumatchenko sowie ihre Bonner Kollegin Prof. Dr. Elvira Mass als Henriette-Herz-Scouts ausgewählt. Gemeinsam werden sie internationale Nachwuchsforschende für Forschungsaufenthalte an der Universität Bonn gewinnen.


München 6. Juli 2026

Spezialhandschuh hilft Menschen mit gelähmter Hand zu greifen

Die Technische Universität München (TUM) hat einen weichen, pneumatischen Handschuh entwickelt, der Menschen mit Lähmungen das Greifen wieder ermöglicht. Dafür sagen Forschende des TUM-Lehrstuhls für kognitive Systeme mithilfe von elektrischen Signalen aus der Unterarmmuskulatur sehr zuverlässig voraus, wann eine Person greifen will. Diese Erfindung könnte künftig Menschen helfen, die durch Unfälle oder aufgrund von Nervenerkrankungen Lähmungserscheinungen in den Händen haben.


Bonn 2. Juli 2026

Drei „ERC Proof of Concept Grants“ für die Uni Bonn

Drei Forschende der Universität Bonn erhalten einen „Proof of Concept Grant“ des Europäischen Forschungsrats (ERC). Der Neurowissenschaftler Prof. Dr. Dominik Bach, die Chemikerin Junior-Prof. Dr. Ala Bunescu und der Radiologe Prof. Dr. Philipp Vollmuth (auch Universitätsklinikum Bonn) erhalten für 18 Monate jeweils 150.000 Euro. Dieses Programm unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei, Erkenntnisse aus ihrer Forschung in kommerzielle Anwendungen zu bringen.


Mainz 2. Juli 2026

Internationale Spitzenforscherin Eleonora Russo verstärkt Universitätsmedizin Mainz als DFG Mercator Fellow

Die italienische Wissenschaftlerin Prof. Dr. Eleonora Russo ist ab 1. Juli 2026 DFG Mercator Fellow an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz (UM). Gastgeber der Professorin für Theoretische Neurowissenschaft am renommierten BioRobotics Institute der Scuola Superiore Sant’Anna in Pisa (Italien) ist Univ.‑Prof. Dr. Wolfgang Kelsch, Professor für Systemische Neurowissenschaften und Leitender Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der UM. Das Mercator Fellowship ist in ein DFG-gefördertes Forschungsprojekt integriert, das mittels künstlicher Intelligenz die Entstehung von psychischen Erkrankungen sowie die Resilienz erforscht. Perspektivisch könnte ihre Forschungsarbeit zu einer fundierteren Entwicklung psychologischer und neuromodulatorischer Therapien für psychische Erkrankungen beitragen.


Konstanz 25. Juni 2026

Die Umgebung bestimmt, wie sich das Auge entwickelt

Forschende der Universität Konstanz und des King’s College London haben in einer Virtual Reality-Studie mit Zebrafischen herausgefunden, dass die Entwicklung des Auges davon beeinflusst wird, was in den frühen Lebensphasen gesehen wird – und damit ändert sich auch das Verhalten der Tiere.


Freiburg 24. Juni 2026

Xiao-Jing Wang erhält den Valentin Braitenberg Award for Computational Neuroscience 2026

Xiao-Jing Wang erhält den diesjährigen Valentin Braitenberg Award for Computational Neuroscience für seine „beträchtlichen Beiträge in zahlreichen Teildisziplinen – von der Biophysik bis zur Computational Psychiatry“ (die Jury). Die Preisverleihung findet im Rahmen der Bernstein Conference am 29. September 2026 in Frankfurt am Main statt.


Hamburg 23. Juni 2026

UKE-Projekte aus den Neurowissenschaften mit ERC Advanced Grants ausgezeichnet

Erneut sind zwei Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) mit einem ERC Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) ausgezeichnet worden. Gefördert werden zwei Projekte aus dem Bereich der Hirnforschung. Das Fördervolumen für die auf jeweils fünf Jahre angelegten Projekte beläuft sich auf mehr als 2,4 Millionen Euro für das UKE. Insgesamt wurden bereits 40 ERC Grants ans UKE vergeben.


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