Aktuelles aus dem Bernstein Netzwerk. Hier finden Sie die neuesten Nachrichten unserer Forscher:innen im Hinblick auf aktuelle Forschungsergebnisse, neue Forschungsprojekte und -initiativen sowie Auszeichnungen und Preise.
Ist Traurigkeit messbar?
Forschende der Universität zu Köln leiten ein neues Verbundprojekt, das mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt untersucht, wie Technologien unser Verständnis von Traurigkeit, Angst und Schmerz verändern.
Was Fliegen, Mäuse und Menschen bei der Fortbewegung verbindet
Eine Studie in PNAS zeigt ein gemeinsames Prinzip der Gelenkbewegung, und dass Altern bei allen untersuchten Arten die Antriebskraft schwächt. Neue Open-Source-Software ermöglicht den Vergleich von Bewegungsabläufen über Artgrenzen hinweg.
Neuer Lernmechanismus für gehirninspirierte Netzwerke
Ein Forschungsteam unter der Leitung der Universität Bern hat einen neuen Lernmechanismus für neuronale Netzwerke entwickelt, die sich an der Funktionsweise des Gehirns orientieren. «Spike-based Alignment Learning» nutzt zufällige Schwankungen in der Aktivität künstlicher Nervenzellen, um asymmetrische Verbindungen erkennbar zu machen; das erlaubt weit voneinander entfernten Synapsen, sich selbstständig aufeinander abzustimmen, ohne direkt miteinander zu kommunizieren. Der Ansatz könnte dazu beitragen, Lernprozesse im Gehirn besser zu verstehen und robuste, energieeffiziente gehirninspirierte Computersysteme zu entwickeln.
Internationale Hirnforschende treffen sich zur Bernstein Conference 2026 in Frankfurt
Vom 28. September bis 1. Oktober 2026 treffen sich mehr als 600 Forschende aus aller Welt an der Goethe-Universität Frankfurt, um aktuelle Fragen der Computational Neuroscience zu diskutieren. Zu den Höhepunkten gehören die Verleihung des Valentin Braitenberg Award an Xiao-Jing Wang und eine besondere Abendveranstaltung zum 100. Geburtstag des Namensgebers.
Nachwuchsforschende der Universitätsmedizin und der Universität Göttingen erhalten höchste europäische Auszeichnung
Der Europäische Forschungsrat (ERC) fördert die Wissenschaftler:innen Prof. Dr. Elisa Oberbeckmann, Dr. Sophie de Vries und Dr. Tristan Manfred Stöber mit jeweils einem ERC Starting Grant in Höhe von 1,5 Millionen Euro für einen Zeitraum von fünf Jahren.
Warum die Gehirne von Maus und Affe denselben Regeln folgen
Wenn Mäuse und Primaten sich bewegen, verändert das ihre visuelle Wahrnehmung auf sehr unterschiedliche Weise. LMU-Forscher zeigen, dass dahinter dasselbe Prinzip steckt.
Entscheidungsstark trotz Parkinson
Dopamin reguliert unsere Motivation, unsere Stimmung, unseren Antrieb – und damit auch unser Lern- und Entscheidungsvermögen. Bei der Parkinson-Krankheit spielt der fortschreitende Mangel an Dopamin eine zentrale Rolle. In einer neuen Studie haben Forschende der HMU Health and Medical University und der TU Darmstadt nun den Zusammenhang von Entscheidungsprozessen und der Gabe dopaminsteigernder Medikamente genauer untersucht. Ihre Ergebnisse sind im renommierten Magazin Science Advances erschienen.
Vom Planen zum Handeln: Grundlegende Erkenntnisse zur Bewegungsplanung im Gehirn
Welche Neuronen im Gehirn steuern wie Bewegungen? Das haben Forschende aus Neurowissenschaften und KI gemeinsam im interdisziplinären Forschungszentrum BrainLinks-BrainTools der Universität Freiburg im Tiermodell untersucht und im Journal Cell Reports veröffentlicht. Dieses Wissen kann dazu beitragen, die Präzision von per Gedanken steuerbaren Prothesen zu verbessern.
Jenseits von COVID-19: Grundlegende Prinzipien, die Pandemien prägen
Pandemien folgen trotz ihrer Unterschiede gemeinsamen grundlegenden Prinzipien. Der Verlauf von Pandemien entsteht durch das Zusammenspiel biologischer, mathematischer und sozialer Mechanismen. Das Verständnis dieser Prinzipien kann die Vorbereitung und Reaktion auf zukünftige Pandemien verbessern.
Auf der Suche nach neuen Perspektiven: neue Henriette-Herz-Scouts an der Universität Bonn
Neue wissenschaftliche Perspektiven entstehen häufig dort, wo unterschiedliche Fachrichtungen zusammenkommen. Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat deshalb das Bernstein Mitglied Prof. Dr. Tatjana Tchumatchenko sowie ihre Bonner Kollegin Prof. Dr. Elvira Mass als Henriette-Herz-Scouts ausgewählt. Gemeinsam werden sie internationale Nachwuchsforschende für Forschungsaufenthalte an der Universität Bonn gewinnen.
















