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Aktuelles aus dem Bernstein Netzwerk. Hier finden Sie die neuesten Nachrichten unserer Forscher:innen im Hinblick auf aktuelle Forschungsergebnisse, neue Forschungsprojekte und -initiativen sowie Auszeichnungen und Preise.

Frankfurt am Main 23. Mai 2024

Wie Wellen im Sand: Die junge Hirnrinde bildet spontane Muster

Die Hirnrinde (Kortex) erlaubt uns Menschen zu denken, unsere Umgebung wahrzunehmen und zielgerichtet zu handeln. Bestimmte Muster der Hirnaktivität ermöglichen dies; sie entstehen früh in der Hirnentwicklung durch dynamische Prozesse der Selbstorganisation. Das zeigen Forschende der University of Minnesota (UoM) und des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) in einer in Nature Communications veröffentlichten Studie. Sie fanden heraus, dass die Netzwerke der jungen Hirnrinde unstrukturierten Input in hochorganisierte Aktivitätsmuster umwandeln. Die Organisation dieser Muster ist demnach nicht von außen (etwa durch Sinneseindrücke) bestimmt, sondern entsteht durch Interaktion zwischen den Nervenzellen und folgt dynamischen Gesetzen.


Berlin 16. Mai 2024

Forschende des BIH entwickeln Theorie über wandernde Aktivitätswellen im Gehirn

Forschende des Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) haben mithilfe von Gehirnsimulationen eine Theorie zur Entstehung von wandernden Aktivitätswellen entwickelt. Diese Wellen beeinflussen kognitive Prozesse wie Lernen oder Erinnern im menschlichen Gehirn. Ein Verständnis von wandernden Aktivitätswellen kann Patient*innen mit kognitiven Erkrankungen in der Therapie helfen.


München 15. Mai 2024

Nicht nur mit den Augen sehen: Erregungsgrad beeinflusst Wahrnehmung

Das Gehirn moduliert visuelle Signale abhängig von inneren Zuständen, wie eine neue Studie von LMU-Neurowissenschaftlerin Laura Busse zeigt.


Göttingen 26. April 2024

Das richtige Maß bestimmt die Bewegung

Kenntnisse über räumliche Bezugssysteme sind notwendig für die Steuerung von Neuroprothesen.


Berlin 18. April 2024

Charité-Studie in Science entschlüsselt effiziente Verschaltung der menschlichen Hirnrinde

Entgegen bisherigen Annahmen sind Nervenzellen in der menschlichen Hirnrinde anders verschaltet als bei der Maus. Das ist das Ergebnis einer Studie der Charité – Universitätsmedizin Berlin, die jetzt im Fachmagazin Science erschienen ist. Danach kommunizieren die Neuronen beim Menschen in eine Richtung, während die Signale bei der Maus häufiger in Schleifen fließen. Das macht die Informationsverarbeitung beim Menschen leistungsfähiger und effizienter. Die Erkenntnisse könnten zur Weiterentwicklung künstlicher neuronaler Netzwerke beitragen.


Magdeburg 17. April 2024

Die Sprache des Gehirns: Wie Erinnerungen uns zu Belohnungen leiten

Jetzt im Frühling haben einige von uns besonders Lust auf Eis. Stellen Sie sich vor: Sie wollen nach dem Winter das erste Mal wieder zu ihrer Lieblingseisdiele spazieren. Wahrscheinlich können Sie sich erinnern, wie Sie dort hinkommen. Wie leitet unser Gehirn uns zu solchen Orten der Belohnung? In einer Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht wurde, haben Forschende des Leibniz-Instituts für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg modernste Methoden verwendet, um diese Frage zu beantworten. Damit fanden sie heraus: Unser Gehirn nutzt einen speziellen Code, um uns zu Orten zu leiten, die Belohnung versprechen.


Göttingen 3. April 2024

Young Scientist Award für Viola Priesemann

Auf der diesjährigen Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) hat Viola Priesemann den Young Scientist Award for Socio- and Econophysics erhalten. Die Physikerin forscht am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation (MPI-DS) und der Universität Göttingen. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und würdigt ihre Arbeiten zu Ausbreitungsprozessen in komplexen Systemen.


Jülich 14. März 2024

EBRAINS Deutschland gegründet

EBRAINS (European Brain Research Infrastructures) ist eine digitale Forschungsinfrastruktur der EU, die Neurowissenschaften und Medizin mit Gehirn-inspirierter KI und Computertechnik verbindet. Jetzt wurde der nationale deutsche Knotenpunkt des paneuropäischen Projekts offiziell gegründet. Koordinator von EBRAINS Deutschland ist das Forschungszentrum Jülich, Partner sind die Charité Universitätsmedizin Berlin, die Universität Heidelberg, das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim, das Heidelberger Institut für Theoretische Studien sowie das Bernstein Netzwerk für Computational Neuroscience. Neben Deutschland sind derzeit europaweit in zehn Ländern nationale EBRAINS-Knotenpunkte aktiv oder im Aufbau.


Mainz 27. Februar 2024

Nervenzellen im visuellen System von Fliegen sind überraschend heterogen verschaltet

Analyse des Konnektoms von Drosophila melanogaster im Rahmen des FlyWire-Konsortiums gibt neue Einblicke in Organisation des Sehsystems


Magdeburg 20. Februar 2024

Mehr Hirn als Wesenszug: Entschlüsselung neuronalen Bahnen der Neugier

Die Faszination für das Unbekannte treibt den Fortschritt an. Dank ihr behaupten sich Lebewesen in einer sich stetig wandelnden Umwelt. Somit prägt Neugier die menschliche Entwicklung wesentlich. Doch was steckt dahinter? Forschende vermuten, dass Neugier weniger eine feste Persönlichkeitseigenschaft ist, sondern ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Hirnregionen. Dr. Petra Mocellin und das Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Remy am Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) haben erstmals einen neuronalen Schaltkreis im Gehirn entschlüsselt, der der Neugier zugrunde liegt. Die Ergebnisse wurden kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift Neuron veröffentlicht.


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