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Aktuelles aus dem Bernstein Netzwerk. Hier finden Sie die neuesten Nachrichten unserer Forscher:innen im Hinblick auf aktuelle Forschungsergebnisse, neue Forschungsprojekte und -initiativen sowie Auszeichnungen und Preise.

Frankfurt am Main – 20. Oktober 2026

Emmas erste Bernstein Conference: Ein persönlicher Rückblick

Emma Lehmann ist Masterstudentin im Studiengang kognitive und integrative Systemneurowissenschaften an der Universität Marburg in Deutschland. Seit Kurzem ist sie Mitglied im Bernstein Netzwerk und nahm im September 2026 an der Bernstein Conference teil — zum ersten Mal überhaupt an einer wissenschaftlichen Konferenz. In diesem Artikel schildert sie ihre persönlichen Eindrücke von den drei Tagen der Main Conference.


Freiburg – 20. Oktober 2026

Das Bernstein Netzwerk: Das Entstehen einer Community für Computational Neuroscience in Deutschland

Was braucht ein aufstrebendes Forschungsgebiet, um sich erfolgreich zu entwickeln? In einem kürzlich in Neuron erschienenen Artikel blickt Xiao-Jing Wang, Preisträger des Valentin Braitenberg Award 2026, auf Förderinitiativen, Forschungszentren und Kooperationsprogramme zurück, die zur Etablierung der theoretischen Neurowissenschaften und der Computational Neuroscience beigetragen haben. Dabei hebt er unter anderem das 2004 in Deutschland gegründete Bernstein Netzwerk Computational Neuroscience hervor.


Köln – 26. September 2026

Ist Traurigkeit messbar?

Forschende der Universität zu Köln leiten ein neues Verbundprojekt, das mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt untersucht, wie Technologien unser Verständnis von Traurigkeit, Angst und Schmerz verändern.


Köln – 21. September 2026

Was Fliegen, Mäuse und Menschen bei der Fortbewegung verbindet

Eine Studie in PNAS zeigt ein gemeinsames Prinzip der Gelenkbewegung, und dass Altern bei allen untersuchten Arten die Antriebskraft schwächt. Neue Open-Source-Software ermöglicht den Vergleich von Bewegungsabläufen über Artgrenzen hinweg.


Bern, Schweiz – 17. September 2026

Neuer Lernmechanismus für gehirninspirierte Netzwerke

Ein Forschungsteam unter der Leitung der Universität Bern hat einen neuen Lernmechanismus für neuronale Netzwerke entwickelt, die sich an der Funktionsweise des Gehirns orientieren. «Spike-based Alignment Learning» nutzt zufällige Schwankungen in der Aktivität künstlicher Nervenzellen, um asymmetrische Verbindungen erkennbar zu machen; das erlaubt weit voneinander entfernten Synapsen, sich selbstständig aufeinander abzustimmen, ohne direkt miteinander zu kommunizieren. Der Ansatz könnte dazu beitragen, Lernprozesse im Gehirn besser zu verstehen und robuste, energieeffiziente gehirninspirierte Computersysteme zu entwickeln.


Frankfurt am Main – 16. September 2026

Internationale Hirnforschende treffen sich zur Bernstein Conference 2026 in Frankfurt

Vom 28. September bis 1. Oktober 2026 treffen sich mehr als 600 Forschende aus aller Welt an der Goethe-Universität Frankfurt, um aktuelle Fragen der Computational Neuroscience zu diskutieren. Zu den Höhepunkten gehören die Verleihung des Valentin Braitenberg Award an Xiao-Jing Wang und eine besondere Abendveranstaltung zum 100. Geburtstag des Namensgebers.


Göttingen – 3. September 2026

Nachwuchsforschende der Universitätsmedizin und der Universität Göttingen erhalten höchste europäische Auszeichnung

Der Europäische Forschungsrat (ERC) fördert die Wissenschaftler:innen Prof. Dr. Elisa Oberbeckmann, Dr. Sophie de Vries und Dr. Tristan Manfred Stöber mit jeweils einem ERC Starting Grant in Höhe von 1,5 Millionen Euro für einen Zeitraum von fünf Jahren.


München – 31. August 2026

Warum die Gehirne von Maus und Affe denselben Regeln folgen

Wenn Mäuse und Primaten sich bewegen, verändert das ihre visuelle Wahrnehmung auf sehr unterschiedliche Weise. LMU-Forscher zeigen, dass dahinter dasselbe Prinzip steckt.


Potsdam / Darmstadt – 18. August 2026

Entscheidungsstark trotz Parkinson

Dopamin reguliert unsere Motivation, unsere Stimmung, unseren Antrieb – und damit auch unser Lern- und Entscheidungsvermögen. Bei der Parkinson-Krankheit spielt der fortschreitende Mangel an Dopamin eine zentrale Rolle. In einer neuen Studie haben Forschende der HMU Health and Medical University und der TU Darmstadt nun den Zusammenhang von Entscheidungsprozessen und der Gabe dopaminsteigernder Medikamente genauer untersucht. Ihre Ergebnisse sind im renommierten Magazin Science Advances erschienen.


Freiburg – 6. August 2026

Vom Planen zum Handeln: Grundlegende Erkenntnisse zur Bewegungsplanung im Gehirn

Welche Neuronen im Gehirn steuern wie Bewegungen? Das haben Forschende aus Neurowissenschaften und KI gemeinsam im interdisziplinären Forschungszentrum BrainLinks-BrainTools der Universität Freiburg im Tiermodell untersucht und im Journal Cell Reports veröffentlicht. Dieses Wissen kann dazu beitragen, die Präzision von per Gedanken steuerbaren Prothesen zu verbessern.


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